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07:38 - 19.05.2012

Chronik Teil III (1980 bis 1982)

Nach einigen Jahren der Inaktivität, kann man das Jahr 1980 als Wiederauferstehung des CCH bezeichnen. Die Gemeinde Höchst forderte vom Verein einen größeren Beitrag für Erschließungsgebühren des vereinseigenen Grundstückes am Hohen Berg, der mit dem vorhandenen Kassenbestand nicht abzudecken war. Die Mehrheit der Mitgliederversammlung beschloss daraufhin, das Grundstück meistbietend zu verkaufen. Die Gewinne aus dem festgelegten Kapital waren die Grundlage für einen neuen Start.

Der neue Vorstand versuchte den Verein zu aktivieren und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies gelang am 28.02.1981 mit einer karnevalistischen Veranstaltung im Bürgerhaus, bei der eine neue Generation von Büttenrednern mit großem Erfolg vor das närrische Publikum trat. Unterstützt wurde dieses Bemühen auch dadurch, dass jetzt dem Verein das neue Bürgerhaus zur Verfügung stand, in dem er selbst die Bewirtung übernehmen konnte.

Im Jahre 1981 erfolgte dann der Wiedereintritt in die „Föderation Europäischer Narren“ (FEN). Durch diese Zusammenarbeit wurden Verbindungen nach Hausen, Heimbuchenthal und Rüdenau angeknüpft, die bis heute gepflegt werden.

Die Mitgliederzahl des Carnevalclubs nahm in den folgenden Monaten erheblich zu, was der Vorstand als Erfolg verbuchen konnte. Für die Campagne 1981/82 beschloss man, die carnevalistischen Veranstaltungen weiter auszubauen. Im Januar 1982 wurde ein Rathaussturm und eine Gemeinschaftssitzung mit der FEN durchgeführt. Am 20.02.1982 schloss sich eine weiter Prunksitzung an, die als „Leistungssteigerung“ von der Presse bezeichnet wurde.

Verfasser Horst Geist